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BAG-Jahresbericht 2025: Deutlich weniger Eingänge als im Vorjahr - Neue Pressesprecherinnen

Am 24.3.2026 fand das Jahrespressegespräch des BAG statt. BAG-Präsidentin Inken Gallner stellte im Rahmen der Hybrid-Konferenz den Jahresbericht 2025 vor. Die Zahl der Eingänge beim Bundesarbeitsgericht sind danach im letzten Jahr weiter drastisch gesunken um rund 19 Prozent. Die durchschnittliche Dauer der erledigten Verfahren hat sich deutlich verkürzt auf fünf Monate und sechs Tage im Vergleich zu acht Monaten und 26 Tage im Vorjahr.

Weitere Zahlen zur Geschäftsentwicklung

Im vergangenen Jahr gingen beim BAG insgesamt 1.064 Sachen ein. Davon waren 25 % Revisionen und Rechtsbeschwerden in Beschlussverfahren (268 Sachen). 66 % der Eingänge entfielen auf Nichtzulassungsbeschwerden (703 Sachen). Erledigt wurden 1.185 Sachen. Von den erledigten Revisionen und Rechtsbeschwerden in Beschlussverfahren waren 33 % erfolgreich. Die Erfolgsquote bei den Nichtzulassungsbeschwerden belief sich auf 3 %.

Anhängig waren am Ende des Berichtsjahres noch 405 Sachen. Die durchschnittliche Verfahrensdauer aller erledigten Verfahren im Jahr 2025 verkürzte sich. Sie betrug fünf Monate und sechs Tage; im Jahr 2024 waren es acht Monate und 26 Tage.

Neue Pressesprecherinnen

Der Vorsitzender Richter am BAG Oliver Klose hat seine Tätigkeit als Pressesprecher des BAG beendet. Seine Nachfolge tritt die Richterin am BAG Saskia Klug an, die bereits seit 2023 als stellvertretende Pressesprecherin tätig ist. Neue stellvertretende Pressesprecherin wird die Richterin am BAG Dr. Ingebjörg Darsow-Faller.

Mehr zum Thema:
Den auf der BAG-Website veröffentlichten Jahresbericht 2025 im Volltext finden Sie hier (PDF-Datei - 73 Seiten).



Verlag Dr. Otto Schmidt vom 24.03.2026 17:38
Quelle: BAG PM Nr. 12 vom 24.3.2026

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