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Bundeskabinett beschließt Sozialversicherungsrechengrößen 2021

Das Bundeskabinett hat am 14.10.2020 die Verordnung über die Sozialversicherungsrechengrößen 2021 beschlossen. Mit der Verordnung werden die maßgeblichen Rechengrößen der Sozialversicherung gemäß der Einkommensentwicklung im vergangenen Jahr (2019) turnusgemäß angepasst.

Danach gelten im nächsten Jahr folgende Werte:

  • Beitragsbemessungsgrenze allgemeine Rentenversicherung: 7.100 €/Monat bzw. 85.200 €/Jahr im Westen und 6.700 €/Monat bzw. 80.400 €/Jahr im Osten
  • Beitragsbemessungsgrenze knappschaftliche Rentenversicherung: 8.700 €/Monat bzw. 104.400 €/Jahr im Westen und 8.250 €/Monat bzw. 99.000 €/Jahr im Osten
  • Beitragsbemessungsgrenze Arbeitslosenversicherung: 7.100 €/Monat bzw. 85.200 €/Jahr im Westen und 6.700 €/Monat bzw. 80.400 €/Jahr im Osten
  • Versicherungspflichtgrenze Kranken- u. Pflegeversicherung: bundeseinheitlich 5.362,50 €/Monat bzw. 64.350 €/Jahr
  • Beitragsbemessungsgrenze Kranken- u. Pflegeversicherung: bundeseinheitlich 4.837,50 €/Monat bzw. 58.050 €/Jahr
  • Bezugsgröße in der Sozialversicherung: 3.290 €/Monat bzw 39.480 €/Jahr im Westen (in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung gilt dieser Wert bundeseinheitlich) bzw. 3.115 €/Monat bzw. 37.380 €/Jahr im Osten
  • Vorläufiges Durchschnittsentgelt/Jahr in der Rentenversicherung: 41.541 €

Der Hintergrund:
Die den Sozialversicherungsrechengrößen 2021 zugrunde liegende Lohnentwicklung im Jahr 2019 (Veränderung der Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer ohne Personen in Arbeitsgelegenheiten mit Entschädigung für Mehraufwendungen) betrug im Bundesgebiet 2,94 % und in den alten Bundesländern 2,85 %.

 

Linkhinweis:
Rechengrößen der Sozialversicherung 2021


Verlag Dr. Otto Schmidt vom 03.11.2020 11:00
Quelle: BMAS PM vom 14.10.2020

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