Otto Schmidt Verlag

Online-Dossier: Gesundheitsschutz und Krankheit im Arbeitsverhältnis

Der digitale Wandel (Stichwort „Arbeit 4.0“), der zunehmende Wunsch nach flexiblen Arbeitszeitmodellen, aber auch die alternde Gesellschaft und der damit einhergehende Fachkräftemangel stellen die betriebliche Praxis vor neue Herausforderungen. Der Umgang mit erkrankten Beschäftigten und der Gesundheitsschutz entwickeln sich vor diesem Hintergrund zu einem Schwerpunkt. Das haben wir zum Anlass genommen, um die verschiedenen Facetten des Themas und die neuen Entwicklungen in diesem Bereich näher zu beleuchten - wie immer mit vielen Praxistipps, Checklisten und Mustern.

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  • Oberthür, Die anderweitige Verwertung von Erkenntnissen aus dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement - DSGVO und BDSG n.F. setzen enge Grenzen (ArbRB 2018, 301-304): Bei Durchführung des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) gewinnt der Arbeitgeber häufig umfangreiche Erkenntnisse über Art und Ausmaß der gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Arbeitnehmers. Die Autorin beleuchtet die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen diese Informationen unter der Geltung der DSGVO auch außerhalb des Eingliederungsmanagements genutzt werden dürfen. Mehr…
  • Wortmann, Wirksames betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) unter Beteiligung des Betriebsrats - Umfang der Mitwirkungsrechte, Wirksamkeitsanforderungen und Folgen bei Verstößen (ArbRB 2018, 304-307): Die Rechtsprechung hat die Anforderungen an das Betriebliche Eingliederungsmanagement über mehrere Jahre in zahlreichen Entscheidungen konturiert. In der Praxis geraten gerade ältere Betriebs- oder Dienstvereinbarungen zum BEM nicht selten in Konflikt mit den sich entwickelnden Vorgaben der Rechtsprechung. Dieser Beitrag befasst sich im Hinblick darauf mit Einladung und Verfahren sowie den Folgen fehlerhafter Vorgaben in Kollektivvereinbarungen. Mehr…
  • Steffan, Die Mitbestimmung beim Gesundheitsschutz zwischen Anspruch und Wirklichkeit - Das BAG bemüht sich um einen vernünftigen Interessenausgleich (ArbRB 2018, 307-310): Arbeitnehmer haben ein durch das Mitbestimmungsrecht nach § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG abgesichertes legitimes Interesse an sicheren und nicht gesundheitsschädlichen Bedingungen der Arbeit. Ein Idealzustand, der alle denkbaren Risiken von ihnen fernhält, kann hingegen mit erheblichen finanziellen Belastungen und Eingriffen in die unternehmerische Freiheit der Arbeitgeber verbunden sein. Das BAG bemüht sich vor diesem Hintergrund um einen vernünftigen Interessenausgleich. Mehr…
  • Anton-Dyck/Böhm, Vorwerfbarkeit von Pflichtverletzungen bei psychischen Erkrankungen - Auswirkungen auf die Zulässigkeit einer Abmahnung oder Kündigung (ArbRB 2018, 310-313): Psychische Erkrankungen verursachen nicht nur enorme Fehltage. Sie gewinnen auch immer häufiger an Bedeutung bei Auseinandersetzungen um die Rechtswirksamkeit einer Abmahnung und/oder einer verhaltensbedingten Kündigung. Die Autorinnen gehen u.a. der Frage nach, inwieweit Arbeitnehmer sich darauf berufen können, die gerügte Pflichtverletzung sei wegen einer psychischen Erkrankung nicht vorwerfbar. Mehr…
  • Sasse, Rechtsfragen der Fortsetzungserkrankung - Materielle und prozessuale Voraussetzungen der Entgeltfortzahlung bei verschiedenen Krankheitsursachen oder wiederholten Arbeitsunfähigkeiten (ArbRB 2018, 314-317): Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall ist grds. auf sechs Wochen begrenzt. Was gilt aber bei langandauernden Erkrankungen aufgrund verschiedener Krankheitsursachen oder bei wiederholten Arbeitsunfähigkeiten aufgrund eines nicht behobenen Grundleidens? Der Autor stellt dar, unter welchen Voraussetzungen auch noch nach Ablauf von sechs Wochen Entgeltfortzahlung zu leisten und was in prozessualer Hinsicht zu beachten ist. Mehr...
  • Reinhard, Handlungsoptionen des Arbeitgebers bei Krankheit - Eine Fahrt ins Ungewisse? (ArbRB 2018, 317-320): Erkrankt ein Mitarbeiter, können die Umstände des Arbeitsausfalls, deren Häufigkeit oder Dauer den Arbeitgeber an einen Punkt bringen, ab dem ihm die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unzumutbar erscheint. Die Autorin stellt die in einem solchen Fall bestehenden Reaktionsmöglichkeiten, die einzelnen rechtlichen Begründungsansätze und die formell notwendigen Verfahrensschritte dar. Mehr...
  • Moderegger, Sicher in der Arbeit - Praxistipps zur Organisation und wirksamen Delegation von Aufgaben des Arbeitsschutzes (ArbRB 2018, 320-323): Das große Ziel des Arbeitsschutzrechts ist die Verhütung von Arbeitsunfällen und der Schutz der Gesundheit der Beschäftigten. Insoweit soll ein Zustand geschaffen werden, der frei von unvertretbaren Risiken oder Beeinträchtigungen ist. Um dies sicherzustellen und gleichzeitig Haftungsrisiken zu vermeiden, sollten Arbeitgeber ein besonderes Augenmerk auf ihre Organisation werfen. Der Beitrag stellt dar, was in diesem Zusammenhang zu beachten ist. Mehr...
  • vom Stein (Editorial): Krankheit im Arbeitsverhältnis: Hier ist auch der Gesetzgeber gefragt (ArbRB 2018, R3), Eine alternde Gesellschaft, unbesetzte Stellen, Digitalisierung und Globalisierung der Arbeitswelt stellen die betriebliche Praxis vor zahlreiche neue Herausforderungen. Der Umgang mit erkrankten Beschäftigten und der Gesundheitsschutz entwickeln sich in diesem Kontext zu einem Schwerpunkt. Mehr...

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 17.10.2018 09:29
Quelle: Online-Redaktion

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