Otto Schmidt Verlag

BMF-Schreiben

Lohnsteuerliche Behandlung der Überlassung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs an Arbeitnehmer

Mit BMF-Schreiben v. 4.4.2018 hat die Finanzverwaltung umfassend zu Zweifelsfragen bei der lohnsteuerlichen Behandlung der Überlassung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs an Arbeitnehmer Stellung genommen.

BMF–Schreiben v. 4.4.2018 – IV C 5 – S 2334/18/10001, DOK 2018/0258099

EStG § 8 Abs. 2 Sätze 2 - 5

Neben allgemeinen Hinweisen werden folgende Problembereiche thematisiert:

• Pauschale Nutzungswertmethode,
• Individuelle Nutzungswertmethode,
• Wechsel der Bewertungsmethode,
• Fahrergestellung,
• Familienheimfahrten,
• Leasing,
• Nutzungsentgelt,
• Zuzahlungen des Arbeitnehmers zu den Anschaffungskosten,
• Elektromobilität.

Die Regelungen des BMF–Schreibens sind grundsätzlich in allen offenen Fällen anzuwenden. Die Regelung in Rdnr. 10 Buchst. e zu Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte, wonach der Arbeitgeber im Lohnsteuerabzugsverfahren auf Verlangen des Arbeitnehmers grundsätzlich ur Einzelbewertung der tatsächlichen Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte verpflichtet ist, braucht jedoch erst ab 1.1.2019 angewendet werden. Bis dahin kann weiterhin nach den bisherigen Regelungen (siehe BMF–Schreiben v. 1.4.2011 – IV C 5 – S 2334/08/10010, BStBl. I 2011, 301) verfahren werden.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 12.04.2018 13:48
Quelle: BMF online

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